Zwölf Mann, ein Bräutigam und die Frage, die schon seit Wochen im Gruppenchat hängt: Was machen wir eigentlich? Bowling kennt jeder, Kart fahren auch und einen ganzen Tag durch eine Stadt ziehen wird spätestens nach dem dritten Lokal zäh. Es gibt eine Gegend, die für genau diesen Tag erstaunlich viel zu bieten hat und trotzdem selten auf der ersten Liste steht: das Sauerland. Genauer gesagt Winterberg, mitten im Skiliftkarussell Winterberg, wo Action, Essen und Feiern nah beieinander liegen.
Der Vorteil ist banal und entscheidend zugleich. Ihr fahrt nicht den halben Tag von Programmpunkt zu Programmpunkt. Vieles liegt fußläufig, der Rest ist ein kurzer Sprung. Aus dem Ruhrgebiet und aus Paderborn seid ihr meist in rund einer bis anderthalb Stunden da, aus Köln und Düsseldorf in etwa zwei. Das heißt: früh los, später Vormittag schon die erste Aktion und abends noch genug Luft fürs Feiern.
Die meisten denken bei Winterberg an Schnee. Im Sommer ist hier aber richtig was los. Es ist genau die Mischung, die ein JGA braucht: ein bisschen Nervenkitzel, ein bisschen Wettkampf, viel draußen und am Ende ein Ort, an dem ihr euch einfach hinsetzen und es krachen lassen könnt. Bei Möppi direkt im Skiliftkarussell Winterberg läuft genau das zusammen. Die Hütte ist Treffpunkt, Verpflegungsstation und am Abend die Bühne fürs Feiern.
Fangen wir mit dem Teil an, über den hinterher noch geredet wird. An der Ruhrquelle wartet eine der wenigen motorlosen Mountaincart-Strecken nördlich von Bayern. Stell dir Mario Kart in echt vor, nur ohne Bananenschalen und mit echtem Fahrtwind. Wer zuerst unten ist, hat gewonnen, der Rest zahlt die erste Runde. Danach gibt es den Einkehrschwung in der Ruhrquellenhütte und wer mag, läuft kurz weiter zur Ruhrquelle selbst, dem Ursprung der Ruhr, die später durch das ganze Ruhrgebiet bis zum Rhein fließt. Klingt nach Schulausflug, ist aber ein netter Moment zum Durchatmen.
Mehr Höhe gefällig? Die Sky-Fly ZIP-Line schickt euch mit bis zu 65 km/h über das Gelände. Das ist der Programmpunkt, bei dem der eine aus der Gruppe plötzlich sehr ruhig wird und am Ende trotzdem grinst. Direkt fußläufig liegen außerdem zwei Alpine Coaster: der Herrloh Blitz mit rund 600 Metern und acht Kurven und der Schanzen Wirbel mit über 700 Metern. Schienengeführte Sommerrodelbahnen, rund zehn Minuten ab der Hütte, perfekt für eine schnelle Zeitenjagd zwischendurch.
Wer es lieber etwas verspielter mag, baut Geocaching ein oder eine Wanderung quer durch das Skiliftkarussell Winterberg. Und wenn der Tag länger werden darf, liegt der Erlebnisberg Kappe in Reichweite, mit Sommerrodelbahn, Fly-Line, Kletterwald und Abenteuergolf. Genug Stoff, um eine ganze Gruppe mit unterschiedlichen Temperamenten bei Laune zu halten.
Hat die Gruppe ein paar Biker dabei, wird es richtig gut. Der Bikepark Winterberg ist eine Hausnummer, The Mother ist der Trail, von dem die Jungs hinterher noch ihren Enkeln erzählen. Eine Nummer entspannter, aber kein bisschen langweilig: der Trailpark Winterberg mit mehrere Trails und rund 40 Kilometern Trail-Netz, davon etwa 20 Kilometer Flow-Trails über die Berge des Skiliftkarussells Winterberg.
Keiner hat ein Bike dabei oder das eigene steht zu schade in der Garage? Der Bikeverleih Poppenberg ist der größte der Region und liegt mitten im Trailpark, gegenüber der Hütte. Heißt: Räder holen, ein paar Runden drehen, dann zurück zum Tisch. Auch E-Bikes gibt es, falls die Kondition in der Gruppe unterschiedlich verteilt ist. Niemand muss sich blamieren, alle kommen oben an.
Action macht hungrig. Und ein JGA lebt am Ende davon, dass alle zusammen am Tisch sitzen. Bei Möppi gibt es Steaks vom Lavagrill, Flammkuchen und für Gruppen außergewöhnliche Hütten-Buffets nach dem All-you-can-eat-Prinzip. Dazu hochwertige Cocktails, wenn der erste Durst vom Berg gestillt ist.
Und dann kippt der Tag in den Abend. Samstags läuft ab mittags Live-Musik und ein Live-DJ, im Juli, August und September steigt jeden zweiten Samstag eine große Party. Heißt im Klartext: ihr müsst nach dem Essen nicht weiterziehen und irgendeinen Laden suchen, in dem zwölf Leute reinpassen. Ihr bleibt einfach, wo ihr seid. Und der Abend läuft weiter.
Damit das Ganze greifbar wird, hier drei Bausteine, die sich in der Praxis bewährt haben:
Die Adrenalin-Variante: Vormittags Mountaincart an der Ruhrquelle, mittags eine schnelle Stärkung, danach Sky-Fly ZIP-Line und ein Wettkampf auf den Alpine Coastern. Abends Buffet und Party. Für Gruppen, die Gas geben wollen.
Die Biker-Variante: Räder am Bikeverleih Poppenberg holen, vormittags Flow-Trails im Trailpark, für die Mutigen ein Abstecher in den Bikepark. Mittags Lavagrill-Steaks, nachmittags noch eine Runde, dann Cocktails und Abendprogramm. Für alle, die auf zwei Rädern zuhause sind.
Die gemischte Variante: Vormittags Mountaincart, nachmittags Wanderung durch das Skiliftkarussell oder eine entspannte Runde Geocaching, zwischendurch der Schanzen Wirbel für den Kick. Abends Flammkuchen, Buffet und ein langer Abend. Für Gruppen, in denen nicht jeder gleich viel Adrenalin braucht.
Diese drei sind nur ein Startpunkt. In der Praxis wird daraus selten genau eine Variante, sondern eine Mischung, die zu eurer Truppe passt.
Falls der Junggesellenabschied in die kalte Jahreszeit fällt, fällt der Plan nicht ins Wasser, eher in den Schnee. Skifahren und Snowboarden direkt vor der Tür, Schlittenfahren, Winterwandern und bei gutem Wetter auch der Schanzen Wirbel. Danach Après-Ski ab mittags und Glühwein-Stimmung in der Hütte. Ein anderer Charakter als der Sommer, aber genauso tauglich für eine Gruppe, die zusammen einen letzten wilden Tag feiern will.
Für wie viele Leute geht das?
Von der kleinen Männerrunde bis zur großen Truppe ist alles drin. Bei Möppi passen bis zu mehreren hundert Gästen rein, Events jeglicher Größe lassen sich umsetzen. Eine klassische JGA-Gruppe ist da locker aufgehoben.
Müssen alle sportlich sein?
Nein. Genau dafür gibt es die Mischung. Wer keine Lust auf Bikepark hat, fährt Mountaincart oder geht wandern. E-Bikes gleichen unterschiedliche Kondition aus und beim Buffet sind sowieso alle gleich gut dabei.
Geht das auch bei schlechtem Wetter?
Das meiste findet draußen statt, ein verregneter Tag ist also ein Thema. Sprecht uns einfach an, dann verschieben wir Schwerpunkte und planen das Programm so, dass der Tag trotzdem sitzt.
Wie weit ist die Anfahrt?
Aus dem Ruhrgebiet und aus Paderborn rund eine bis anderthalb Stunden, aus Köln und Düsseldorf etwa zwei. Gut machbar für einen Tagesausflug, schöner mit Übernachtung.
Müssen wir alles selbst organisieren?
Nein. Und genau das ist der Punkt. Es gibt mehrere Pakete zur Auswahl, wir beraten euch und übernehmen auf Wunsch die komplette Planung. Ihr sagt, worauf eure Gruppe Bock hat, den Rest sortieren wir.
Ihr habt eine grobe Idee, wie euer Tag aussehen soll? Dann lasst uns das Feintuning machen. Schreibt uns, was eure Truppe ausmacht und wir bauen euch ein Programm, das passt, vom ersten Programmpunkt bis zur letzten Runde an der Bar.
E-Mail: anfrage@bei-moeppi.de
Telefon: 02981-1073
Adresse: In der Büre 32, 59955 Winterberg
Wir übernehmen auf Wunsch die ganze Planung.