Sechs Frauen, ein Auto, eine Braut auf dem Beifahrersitz, die noch nicht weiß, was der Tag bringt. Die einen wollen Action bis die Knie weich werden, die andere hätte gern wenigstens einmal die Möglichkeit, in Ruhe einen Cocktail zu trinken. Genau an dieser Stelle scheitern die meisten JGA-Pläne: zu viel Programm an zu vielen Orten, am Ende sitzt die halbe Gruppe genervt im Auto und sucht nach Parkplätzen.
Im Sauerland geht das anders. Rund um Winterberg liegt vieles so dicht beieinander, dass ihr morgens Vollgas geben und abends sitzenbleiben könnt, ohne nochmal umziehen zu müssen. Bei Möppi, direkt im Skiliftkarussell Winterberg, ist die Hütte der feste Punkt, um den herum sich der Rest sortiert.
Kurze Wege, das ist hier der eigentliche Luxus. Aus dem Ruhrgebiet und aus Paderborn seid ihr oft in rund einer bis anderthalb Stunden da, aus Köln und Düsseldorf in etwa zwei. Das heißt: Ihr fahrt morgens los und habt trotzdem noch den ganzen Tag.
Und dann diese Gruppe, die nie einer Meinung ist. Die eine will auf den Berg, die andere will reden, eine Dritte fragt alle zehn Minuten, wann es endlich was zu essen gibt. Wenn alles fußläufig erreichbar ist, muss sich niemand entscheiden. Die Sportlichen drehen eine Runde, die Entspannten bleiben sitzen und keiner verpasst etwas.
Wenn eine Sache an den Tisch zurückkommt und sofort weitererzählt wird, dann ist es das hier. An der Ruhrquelle wartet eine der wenigen motorlosen Mountaincart-Strecken nördlich von Bayern. Kein Motor, kein Lärm, nur ihr und das Gefälle. Wie Mario Kart in echt, nur dass die Bananenschale fehlt und das Lachen lauter ist.
Oben absetzen lassen, rein ins Cart, runter durch die Kurven. Danach Einkehrschwung in der Ruhrquellenhütte, kurz durchatmen und Geschichten austauschen, wer wen überholt hat. Wer Lust auf einen ruhigen Moment hat, läuft anschließend ein Stück zur Ruhrquelle selbst. Hier entspringt die Ruhr, der Fluss, der später durch das ganze Ruhrgebiet fließt und am Ende in den Rhein mündet. Eine nette Pointe für eine Gruppe, die genau von dort angereist ist.
Falls die Mountaincarts nicht gereicht haben, gibt es fußläufig noch mehr. Die Sky-Fly ZIP-Line schickt euch mit bis zu 65 km/h über das Gelände, was zuverlässig für die Sorte Aufregung sorgt, die man hinterher leugnet. Wer lieber selbst in die Pedale tritt, leiht sich Räder beim Bikeverleih Poppenberg, dem größten der Region, der direkt gegenüber der Hütte mitten im Trailpark liegt.
Mit dem E-Bike sind auch die Berge des Skiliftkarussells Winterberg kein Drama, der Motor nimmt euch die Steigung ab und ihr habt trotzdem das Gefühl, etwas getan zu haben. Wer es ambitionierter mag, findet im Trailpark Winterberg rund 40 Kilometer Trail-Netz über mehrere Trails, davon etwa 20 Kilometer reine Flow-Trails. Und der Bikepark Winterberg, intern liebevoll The Mother genannt, liegt gleich nebenan.
Zwei Sommerrodelbahnen kommen noch dazu. Der Herrloh Blitz rollt über rund 600 Meter durch acht Kurven, der Schanzen Wirbel ist mit über 700 Metern der längere von beiden. Beide sind schienengeführt und fußläufig in etwa zehn Minuten erreichbar. Ein netter Schnelldurchlauf, wenn zwischendurch noch Zeit ist.
Nicht jede JGA-Gruppe will den ganzen Tag am Limit fahren und das muss sie auch nicht. Eine Wanderung durch das Skiliftkarussell Winterberg ist im Sommer eine ruhige Sache: Bewegung, frische Luft, genug Zeit zum Reden über alles, was so ansteht. Geocaching geht nebenbei, falls ihr der Gruppe einen kleinen Wettbewerb verpassen wollt.
Wer es spielerisch mag, fährt zum Erlebnisberg Kappe. Dort warten eine Sommerrodelbahn, eine Fly-Line, ein Kletterwald und Abenteuergolf. Gerade Abenteuergolf ist erfahrungsgemäß die heimliche Hauptattraktion: Es ist albern genug, dass alle mitmachen und kompetitiv genug, dass am Ende doch jemand schmollt. Für eine Mädelsrunde, die sich seit Studienzeiten nicht mehr komplett gesehen hat, ist so ein lockerer Baustein oft mehr wert als die nächste Mutprobe.
Irgendwann ist genug gefahren und gewandert und dann kommt der Teil, auf den sich viele am meisten freuen. Der Abend bei Möppi beginnt mit einem Cocktail in der Hand und dem guten Gefühl, heute schon alles richtig gemacht zu haben.
Auf den Tisch kommt, worauf ihr Lust habt: Steaks vom Lavagrill, Flammkuchen, dazu hochwertige Hütten-Buffets nach dem Prinzip all you can eat. Für Gruppen lassen sich außergewöhnliche Buffets zusammenstellen, sodass jede etwas findet, von der, die alles isst, bis zu der, die mäkelt. Samstags spielt ab mittags Live-Musik und ein Live-DJ legt auf. Im Juli, August und September gibt es jeden zweiten Samstag eine große Party. Wenn euer Termin darauf fällt, habt ihr das Abendprogramm quasi geschenkt.
Platz ist genug. Bei Möppi finden Events jeglicher Größe statt, von der kleinen Mädelsrunde bis zu mehreren hundert Gästen. Eure sechs bis fünfzehn Leute gehen da also locker durch, ohne dass sich jemand verloren vorkommt.
Ein guter JGA lebt von einer Mischung, nicht von einem überladenen Plan. Bewährt hat sich: vormittags ein Action-Baustein wie Mountaincart oder Sky-Fly, mittags eine Pause mit etwas Essbarem, nachmittags etwas Entspanntes wie Abenteuergolf oder eine kurze Wanderung und abends bei Möppi ausklingen lassen. So bleibt für alle etwas dabei und niemand hängt durch.
Das Praktische: Ihr müsst das nicht allein zusammenpuzzeln. Möppi hat mehrere Pakete zur Auswahl, berät euch zum passenden Ablauf und übernimmt auf Wunsch die komplette Planung. Ihr sagt, wie viele ihr seid, was die Braut mag und was auf keinen Fall passieren soll, den Rest sortiert das Team. Das nimmt der Trauzeugin genau den Stress, den sie sonst wochenlang mit sich herumträgt.
Für wie viele Personen eignet sich ein JGA bei Möppi?
Von der kleinen Mädelsrunde bis zu mehreren hundert Gästen ist alles möglich. Events jeglicher Größe lassen sich umsetzen, eine typische JGA-Gruppe mit sechs bis fünfzehn Frauen ist da völlig im Rahmen.
Was kostet ein Junggesellinnenabschied im Sauerland bei euch?
Das hängt von den Bausteinen ab, die ihr wählt und von der Gruppengröße. Weil mehrere Pakete zur Auswahl stehen, lohnt sich eine kurze Anfrage mit euren Wünschen. Dann bekommt ihr ein konkretes Angebot statt einer Pauschalzahl, die am Ende nicht passt.
Geht das auch im Winter?
Ja. Im Winter stehen Skifahren, Snowboarden, Schlittenfahren und Winterwandern im Vordergrund, dazu Après-Ski ab mittags und Glühwein-Stimmung. Der Mix aus Action und gemütlichem Abend bleibt derselbe, nur eben mit Schnee.
Wie weit ist die Anreise aus dem Ruhrgebiet oder von Köln?
Aus dem Ruhrgebiet und aus Paderborn seid ihr oft in rund einer bis anderthalb Stunden da, aus Köln und Düsseldorf in etwa zwei Stunden. Gut machbar für einen Tagesausflug, schöner natürlich mit Übernachtung.
Müssen wir das ganze Programm selbst organisieren?
Nein. Ihr könnt einzelne Bausteine selbst zusammenstellen oder die Planung komplett abgeben. Möppi berät euch und übernimmt auf Wunsch die Organisation, von der Action am Tag bis zum Buffet am Abend.
Wenn ihr für die Braut einen Tag wollt, an den sie sich noch beim zehnten Hochzeitstag erinnert, dann meldet euch einfach. Schreibt kurz, wann ihr kommen wollt, wie viele ihr seid und worauf ihr Lust habt. Den Rest klären wir gemeinsam.
Möppi
In der Büre 32, 59955 Winterberg
Telefon: 02981-1073
E-Mail: anfrage@bei-moeppi.de
Wir übernehmen auf Wunsch die ganze Planung.